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PremierenklasseWährend dieser Text entsteht, befinden wir uns am Ende des Projekts „Premierenklasse“, an dem wir, ein zweistündiger Grundkurs Musik, teilnehmen durften. Aber von Anfang an. Zum Thema „Liebe und Tod in der Musik“ haben wir im Herbst das Musical West Side Storybesucht und aus dem 2. Rang verfolgen können, wie die Protagonisten Tony und Maria sich erst ineinander verlieben und dann auf tragische Art wieder verlieren. Einige Wochen danach waren wir wieder im Opernhaus zu Besuch.

Dieses Mal trafen wir uns morgens um 8.00 Uhr, denn wir waren für eine Führung durch das Hinterhaus der Oper dort, die uns in die Probenräume, auf die Bühne aber auch in den Kostümfundus führen sollte. Am Ende haben wir etwas traurig die Oper verlassen, weil wir pünktlich zu Beginn einer Probe auf der Hauptbühne (also als es richtig spannend wurde) wieder zurück in die Schule fahren mussten. Unsere Enttäuschung gepaart mit unserem großen Interesse an der Oper hat uns nur kurze Zeit später dabei geholfen, kurzfristig einen der begehrten Plätze als „Premierenklasse“ an der Staatsoper Hannover zu bekommen. Die Schüler einer anderen Schule waren ausgefallen, wir wurden angefragt – die Chance mussten wir ergreifen!

So hatten wir die Gelegenheit, eine mit Vorfreude und Skepsis erwartete Inszenierung der Oper Aidavon Guiseppe Verdi zu begleiten. Nach einem theaterpädagogischen Workshop in der Schule konnten wir am Montagabend vor der Premiere eine Bühnenprobe mit Orchester aber ohne Kostüme sehen. Zwar gab es noch keine Übertitelung und wir haben zwischendurch gänzlich den Überblick über die Figuren verloren aber der Stromausfall, der straffe Probenablauf und die Tatsache, dass unser Radames nur markiert hat machten den Probenbesuch zu einem echten Erlebnis. Dazu hat auch beigetragen, dass der Regisseur Kay Voges in der kurzen Pause von älteren Abonnenten intensiv und kritisch dazu befragt wurde, warum er „ihre Aida“ so verhunzen würde.

In schickem Zwirn und mit Beobachtungsaufträgen versehen besuchten wir am 14.4. die Premiere der Oper. Bis auf ein paar Buh-Rufe kam die ausverkaufte Premiere beim Publikum sehr gut an und auch wir waren keine Sekunde gelangweilt. Auch einige provokante Inszenierungsideen wie ein Schlammcatchen statt eines Mohrentanzes, ein Plüschhase, Projektionen von Bildern aus vom Krieg zerstörten Städten und der Beginn auf „leerer Bühne“ haben uns dank der guten Vorbereitung überhaupt nicht aus der Fassung bringen können.

Wir bedanken uns bei dem theaterpädagogischen Team der Staatsoper Hannover, das uns einen so umfangreichen Einblick in die Arbeit am Opernhaus vermittelt hat und hoffen, dass Lerngruppen der Humboldtschule bald wieder die Möglichkeit haben, Premierenklasse zu sein.

(Ktm)

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