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Ecuador Abschlussberichte_4Liebe Leser,
vier der sieben Teilnehmer möchten eine kleine rückblickende Einschätzung ihres Abenteuers "Ecuador" veröffentlichen, womit wir dann auch unseren Blog beenden wollen.
Wir hoffen, dass wir mit unseren Berichten einen kleinen Einblick in unsere große Reise geben konnten.
G.silberstein

Wir waren da und haben viel erlebt, z.B:

- lebende Zitronenameisen gegessen

- Würgeschlange um den Hals gehabt

- Höhlen mit Kopflampen kriechend und schwimmend erforscht

- mit dem Blasrohr geschossen

- Gebräue der Urwaldmenschen getrunken wie "Guayusa" und "Chicha"

- in herrlichen Wasserfällen gebadet

- mit Riesenheuschrecken, Geckos und anderem Getier die Hütten geteilt

- bei einem Nachtspaziergang durch den Urwald den atemberaubenden Sternenhimmel bestaunt....

Während die Schüler sich gegenseitig Dschungel(-camp) Sterne verliehen haben, waren sie für mich einfach nur meine "Helden" !

 

Hier ein paar Berichte unserer Austauschschüler in Ecuador:

Jule Birnbaum berichtet:

Fotomontage auf dem TeleferiQoSchüler-Berichte_1Was ist das, war die erste Frage die ich mir stellte. Ein Berg? Nein! Der TeleferiQo ist eine in Ecuador seit 2005 in Betrieb fahrende Luftseilbahn. Sie führt am Stadtrand auf etwa 2950 m Höhe gelegenen Talstation zu einem Cruz Loma genannten Hügel in etwas mehr als 4000 m Höhe auf der Ostseite des Vulkans Pichincha. Als ich oben auf dem Berg ankam, musste ich erst einmal über die atemberaubende Sicht staunen, die man in dieser Höhe hatte. Natürlich wurden ganz viele Fotos geschossen, doch in 4000 m Höhe ist es nicht gerade warm, weshalb wir schnell nach drinnen gingen, wo einige Läden auf uns warteten. Einer davon trug den Namen Foto Montaje. Dort konnte man sich in ein Bild einfügen lassen, in welchem man direkt an so einer Seilbahn baumelte mit der man so gerade eben nach oben gefahren war. Dies war ein sehr lustiges Erlebnis, seht selbst was bei mir und meiner Gastfamilie herausgekommen ist:

…hinter diesem langen komplizierten Namen versteckt sich eine kleine Grundschule in einem ärmeren Viertel im Süden von Quito, die wir besuchen durften.

Trilingue, Dreisprachigkeit, heiβt an dieser Schule: Spanisch, Englisch und natürlich Quechua, die Sprache der Urbevölkerung, die noch in vielen einfachen Familien- aus denen die Schüler der Schule Yachay Wasi kommen- gesprochen wird. So ist es nicht verwunderlich, dass die Schule den Quechua Namen Yachay Wasi (das Haus des Wissens) trägt.

Was für ein Kontrast zu der reichen Privatschule, dem Colegio Alemán in Quito!!!

Unterricht findet in einfachen Räumen statt oder auch im Freien und immer in Anlehnung an das übermittelte Wissen der Urbevölkerung. So wird ein groβer Teil der Aktivitäten durch einen traumhaften  Nutzgarten bestimmt, dessen Produkte für das Mittagessen der Schüler (oft die einzig vernünftige Mahlzeit der Kinder am Tag laut der Schulleiterin) benutzt werden.

Trotz der augenscheinlichen Einfachheit schien uns dieser Ort wie ein Stück “heile Welt” mit total ausgeglichenen süβen Kindern, die wir am liebsten mitgenommen hätten.

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