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Frankreich 2017_1Vom 15.01.- 28.01.2017 waren 14 deutsche Schülerinnen und Schüler aus den achten und neunten Klassen der Humboldtschule Hannover mit ihren Lehrern (M. Morbach, R. Traumann und K. Yazdanfar im Wechsel) Gäste des Collège Giacometti aus Montigny-le-Bretonneux bei Paris. Schon im November des Vorjahres konnten 19 französische Schülerinnen und Schüler, die von Vanessa Brulé und Muriel Poirier betreut wurden, als Gäste der Humboldtschule in Hannover aufgenommen werden. Ein umfangreiches Programm (gemeinsames Frühstück, Empfang durch die Schulleitung und im Rathaus, Stadtbesichtigung, Fahrt zur Gedenkstätte Bergen-Belsen, Berlin-Fahrt, gemeinsame Erkundung von Celle, Abend im Bowling-Center) bildeten den äußeren Rahmen des Besuchs der französischen Gruppe, die ihre landeskundlichen und sprachlichen Fertigkeiten gut weiterentwickeln konnte.

Ein besonderer Dank gilt der von R. Traumann betreuten Musikgruppe, die dem Empfang in der Schule besonders festlich gestaltete, dem Sportinternat, das die beiden französischen Lehrerinnen und 2 französische Schülerinnen aufnahm und natürlich den deutschen Gastfamilien.

Unser Gegenbesuch in Montigny war für alle Teilnehmer eine sehr positive Erfahrung. Das umfangreiche Programm (Frühstück in der Schule und offizieller Empfang durch die Schulleitung und im Rathaus von Montigny, gemeinsame Exkursion nach Rouen , eine abendliche Fête mit Eltern, Lehrern und Schülern in der Schule , Erkundungsfahrten in Paris: Eiffelturm, Arc de Triomphe ,Champs Elysées ,Notre Dame, La Défense , Montmartre, Centre Pompidou) ließen keine Langeweile aufkommen. Im Centre Pompidou hatten wir während einer hervorragenden Führung auf Deutsch auch Gelegenheit, mehr über Kunstwerke von Alberto Giacometti, dem Namensgeber unserer französischen Partnerschule, zu erfahren. Die deut-schen Schüler und Schülerinnen nutzten während ihres Aufenthalts in Montigny die Chance, ihre sprachpraktischen Fähigkeiten, vor allem das Hörverstehen und die Sprechfähigkeit , weiterzuentwickeln, das französische Schulsystem kennenzulernen und wesentliche weitere landeskundliche und psycho-logische Erfahrungen zu machen. Dabei konnten sie auch Fortschritte in ihrer Persönlichkeitsentwick-lung machen. Interviews mit freundlichen Franzosen, die die deutsche Gruppe in der Fußgängerzone von Montigny machen konnte, wurden in der französischen Schule ausgewertet. Das Wichtigste an diesem Schüleraustausch waren die persönlichen Kontakte und die damit verbundene Gelegenheit zu einer ausgeprägten mündlichen Kommunikation. Trotz einiger Kommunikationsprobleme sind alle Schwie-rigkeiten gut bewältigt worden, was sich auch bei der Betreuung einiger erkälteter Schüler durch die französischen Gastfamilien ,die Schulkrankenschwester und das pädagogische Personal der französischen Partnerschule zeigte. Ein besonderes Highlight war der Besuch der international renommierten Radsport-rennbahn in Montigny, wo wir auch Gelegenheit hatten, 2 amtierende Europameister bzw. Weltmeister im Radsport-Verfolgungsrennen(Charly Conord, François Pervis) kennenzulernen .Die stellvertretende Bürger-rmeisterin(Frau Parent), die diesen nicht selbstverständlichen Besuch vermittelt hatte und Schülergruppen der Humboldtschule seit Jahren in Montigny gut betreut, und Jean-François Guiborel(Weltmeister 1974) kümmerten sich während der Besichtigung der Radsportrennbahn gut um die deutschen Schüler. Zu betonen ist auch der besonders freundliche Betreuung durch die Schulleiterin(Frau Bernuzeau ), die die deutschen Schüler während ihrer Unterrichtsstunden bei den deutschen Lehrern mehrfach mit Keksen, Tee, Kaffee und Orangensaft versorgte. Alle am Austausch beteiligten Schüler, Lehrer und Eltern haben überwiegend positive Erfahrungen gemacht und werden sicher noch lange ihre Austauscherlebnisse in guter Erinnerung behalten . Umso bedauerlicher ist es, dass eine achte Französischklasse sich nicht am Frankreichaustausch beteiligte, was Probleme hinsichtlich der Aufnahme der großen Zahl französischer Schülerinnen und Schüler in Hannover verursacht hatte.                             

Nach Auskunft der französischen Schulleiterin wollen mehr als 30 begeisterte französische Schüler und Schülerinnen im nächsten Jahr am Schüleraustausch teilnehmen . Sie freuen sich auf einen 2-wöchigen Aufenthalt in Hannover. Auch ich freue mich auf eine Fortsetzung dieses erfolgreichen Schüleraus-tauschs, der finanziell vom Deutsch-Französischen Jugendwerk gefördert wird(ca. 50 Euro pro Schüler) und für Schüler insgesamt sehr kostengünstig ist(weniger als 250 Euro). Auch die Unterbringungskosten der deutschen Lehrer konnten deutlich reduziert werden.                   

Das Photo zeigt die deutsche Gruppe im Centre Pompidou..

 

 

M. Morbach

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