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JtfO 2016 Bund Rudern_1Berlin ist eine Reise wert!

Bereits beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ der Ruderer in der niedersächsischen Landeshauptstadt deutete sich an, dass die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin sehr erfolgreich verlaufen könnte. Der Vierer der Humboldtschule mit Kristoffer Borrmann, Tobias Schiefer, Jan-Ole Peter, Malte Engelbracht und Steuermann Felix Krimm konnte sowohl das Rennen im Gig-Doppelvierer als auch im Doppelvierer deutlich gewinnen. Aufgrund der beiden Siege musste sich die Mannschaft bei dem Bundesfinale in Berlin für eine Bootsklasse entschieden. Die Wahl fiel auf den Gig-Doppelvierer. In der Retrospektive war das sicher die richtige Entscheidung, da die Konkurrenz in dem schnittigeren Rennboot durch die Sportschulen erfahrungsgemäß immer etwas stärker ist. Außerdem wurde so der befreundeten zweitplatzierten Mannschaft der Bismarckschule die Teilnahme am Bundesfinale ermöglicht.

Vor dem Bundesfinale musste die Mannschaft aber noch einmal umgebaut werden. Kristoffer beendete nach seinem Sieg bei der Deutschen U17-Meisterschaft seine Ruderkarriere – nach dem Motto „ man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“. Gerade für das etwas behäbigere Gig-Boot wurde mit Franz Vinzenz Reitzler ein physisch stärkerer Ersatz gefunden.

Die Vorbereitung für das Bundesfinale konnte jedoch nur kurzfristig erfolgen, da Malte sich für die Teilnahme an der U19-Weltmeisterschaft in Rotterdam qualifizierte. Malte konnte allerdings beflügelt durch seine Silbermedaille bei der WM im Doppelvierer positive Impulse für das Bundesfinale geben.

Der Auftritt der Mannschaft in Berlin war souverän. Bereits im Vorlauf konnten sich die fünf Humboldtschüler mit einem Vorsprung von 6 Sekunden direkt für den Finallauf qualifizieren. Aufgrund der schnellsten Zeit der beiden Vorläufe ging die Mannschaft als deutlicher Favorit in das Finale. Der Favoritenrolle wurde die Mannschaft um Steuermann Felix Krimm auch im Finallauf gerecht. Die gegnerischen Mannschaften konnten lediglich in der Startphase des 1000 m Rennens mithalten. Nach dem Startspurt setzte sich das Boot der Humboldtschule kontinuierlich von dem Feld ab, so dass bis zum Ziel ein Vorsprung von zwei Bootslängen heraus gerudert wurde. Die Freude bei der Siegerehrung war groß. Seit sehr langer Zeit kann die Humboldtschule wieder einen Bundessieg feiern. 

Auch das Boot der Bismarckschule kann mit dem 4. Platz im Doppelvierer mit Steuermann auf eine erfolgreiche Regatta zurückblicken. Insgesamt gewinnt das Land Niedersachsen einen 1. Platz, einen 2. Platz und drei 3. Plätze. Bei insgesamt acht Bootsklassen qualifizierte sich nur ein niedersächsisches Boot nicht für den Finallauf.

Parallel zum Bundesentscheid wurde der Schüler-Achter-Cup ausgetragen. Auch dort ging ein Achter der Humboldtschule an den Start. Die Mannschaft mit Tobias Schiefer, Leon Gerke, Jan-Ole Peter, Franz-Vinzenz Reitzler, Malte Engelbracht, Leon Pläsier, Maximilian Krimm, Benjamin Gas und Steuermann Yannick Mauritz belegte in einem zwölf Boote Feld einen 8. Platz.  

Beide Mannschaften wurden von Cornelius Dietrich (Trainer beim DRC) und Gunther Sack betreut.

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