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2017 JtfO Bund Rudern _1Spitzenleistungen!

Nach der Qualifikation beim Landesentscheid in Hannover durften gleich 6 Boote des RVH zum Saisonhöhepunkt, dem Bundeswettbewerb der Jungen du Mädchen, nach Brandenburg fahren. Mit 14 Sportlern und 4 Betreuern ging es mit dem Zug und dem Bulli in Richtung Osten. Kurz vor Brandenburg fing es an zu regnen und das sollte leider nicht der einzige Regen an diesem langen Wochenende gewesen sein.

Gleich am ersten Wettkampftag mit dem 3000m Langstreckenrennen haben die RVHler ein Feuerwerk auf den Beetzsee gezaubert. Der Jungendoppelvierer des älteren Jahrgangs, in dem Lars Pieper zusammen mit den Sportlern der Schillerschule startete, konnte in seiner Abteilung den Silberrang erreichen. Als insgesamt neuntes Boot startete dieser Vier dann am Sonntag bei der Bundesregatta über die 1000m Strecke im B-Finale. Ebenfalls den Silberrang erreichten im Mädchendoppelzweier des älteren Jahrgangs Helena Weiß und Sophie Klaus und startete als 11. Boot am Sonntag auch im B-Finale. Im leichten Jungeneiner der 14/13-Jährigen fuhr Yannick Mauritz sämtlicher Konkurrenz davon und gewann wie im Vorjahr seine eigene Abteilung sowie das gesamte Rennen. Yannick startete damit am Sonntag im A-Finale. Er wurde darüber hinaus von der Deutschen Ruderjugend zu einem Ruderlehrgang in Ratzeburg eingeladen.

In den Bootsklassen der jüngeren Jahrgänge war der RVH mit vier Booten am Start. Lisanne Wehde gewann im leichten Mädcheneiner ihre Abteilung und hat sich im Gesamtergebnis auf einem fantastischen 3. Rang gerudert. Sie löste damit auch das Ticket für das A-Finale. Im leichten Jungendoppelzweier stellte der RVH gleich beide für Niedersachsen startenden Booten. Thies Glenewinkel und Sean Schablack mussten als eins der jüngsten Boote im Feld den erfahrenden Booten den Vortritt lassen. Sie erreichten in ihrer Abteilung einen guten fünften Platz. Als 14. Boot starten sie bei der Bundesregatta im C-Finale. Nick Gellert und Tom Ole Czorny gewannen im gleichen Rennen ihre Abteilung und erreichten insgesamt Rang 6 und damit ebenfalls das A-Finale. Ein ganz großes Feuerwerk fackelte der selbsternannte "Tussenvierer" mit Freya Glenewinkel, Teresa Raschke, Finja Bleyl, Anna Schiefer und Steuerfrau Charlotte Wende ab. Sie fuhren ihre gesamte Konkurrenz in Grund und Boden, gewannen ihre Abteilung, das gesamte Rennen und starteten damit am Sonntag im A-Finale. Der Vierer wurde ebenfalls zu einem Lehrgang der Deutschen Ruderjugend eingeladen, der in Berlin stattfindet.

Nach den fantastischen Platzierungen über die 3000m Distanz durften 4 der 7 Boote mit RVH-Ruderern am Sonntag im A-Finale, also im Finale der 6 schnellsten Boote der Langstrecke, an den Start gehen. In umgekehrter Reihenfolge zu den Rennen am Freitag, war an diesem endlich mal trockenen Renntag Lisanne Wehde im leichten Mädcheneiner die erste am Start. Die Konkurrenz im A-Finale über die 1000m war sehr stark, sodass als Ziel ausgegeben wurde, das hannoversche Duell für sich zu entscheiden. Dies gelang Lisanne nicht ganz, und so belegte sie hinter Johanna vom DRC einen hervorragenden 4. Platz, mit dem im Vorfeld niemand auch nur ansatzweise gerechnet hätte. Kurz danach gingen unsere leichten Jungenzweier auf die Strecke. Bei der Bundesregatta konnten Tom Ole Czorny und Nick Gellert ihr Ergebnis der Langstrecke noch einmal toppen. Sie erruderten einen ausgezeichneten 5. Platz und kämpften sich somit noch einen weiteren Platz nach vorne. Auch mit diesem Spitzenergebnis hatte vor dem Bundeswettbewerb niemand gerechnet. In der gleichen Wettkampfklasse ging auch der Zweier mit Sean Schablack und Thies Glenewinkel im C-Finale an den Start. Dieses Boot wurde erst nach dem Landesentscheid zusammengesetzt und so können die beiden Jungspunde nach nur zwei Wochen gemeinsamen Training im Zweier sehr zufrieden mit ihrem 5.Platz in diesem Finale sein. Das Vorletzte Rennen der jüngeren Jahrgänge 2004/2005 war dann der Mädchendoppelvierer mit Steuermann. Bei einer Telefonkonferenz mit dem Cheftrainer Herrn Sack wurde nach dem deutlichen Sieg über die Langstrecke die Zielsetzung klar formuliert. Ein offensives Rennen, mit einem 20er bei der 500m Marke, sich vor den Mannschaften von der Rudergemeinschaft Rotation Berlin und vom Bessel-Ruder-Club aus Minden platzieren und nicht herankommen lassen und am Ende nur noch ballern und vollständig Eskalation! Der Plan ging auf, Bessel zog an und unsere Steuerfrau Charlotte Wende leitete den Konter ein und die vier Mädchen, Anna Schiefer, Finja Bleyl, Teresa Raschke und Freya Glenewinkel, hielten gleich gegen und konnten sich sogar absetzen. Am Ende war es ein deutlicher Sieg der Bundesregatta mit einer knappen Länge Vorsprung vor den Mädchen aus Minden und Berlin. Die Freude bei allen auf und an der Strecke war riesengroß.

Es folgten nun die Rennen der älteren Jahrgänge. Hier machte Yannick Mauritz im Leichtgewichtseiner des Jahrgangs 2003 den Anfang. Vier Boote aus Niedersachsen, NRW, Brandenburg und Berlin kamen innerhalb von 6 Sekunden ins Ziel, aber deutlich vor den zwei folgenden Booten aus Berlin und Bayern. Leider hatte Yannick nicht mehr genügend Körner und sagte nach dem Rennen, dass er alles gegeben hat und die anderen an diesem Tag einfach besser waren. Auch mit seinem 4. Platz im A-Finale kann er aber sehr zufrieden sein. Es folgte das B-Finale des Mädchendoppelzweiers. Hier belegten Sophie Klaus und Helena Weiß einen sehr guten 3. Platz und konnten sich dieses Mal vor dem Zweier des HRC positionieren und somit das hannoversche Duell für sich entscheiden. Den Renntag für den RVH beschloss dann Lars Pieper im Boot des Rudervereins Schillerschule. Der Jungendoppelvierer ging im B-Finale an den Start und konnte dort die Leistung von der Langstrecke bestätigen und belegte einen guten 3.Platz.

Insgesamt war es die bisher erfolgreichste BW-Teilnahme des RVHs, die eigentlich ein bisschen Sonne verdient hätten. Leider war es sehr regnerisch, was die Stimmung der Sportler und zahlreichen mitgereisten Eltern aber nicht trüben konnte. Das Training im Winter und die Trainingslager im Frühjahr haben sich also gelohnt. Wir werden sehen, was die Regattasaison 2017 noch so bringt.

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