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RVH Regatta 2018Vom 16.-18.Juni 2018 fanden auf dem hannoverschen Maschsee gleich drei Regatten in Folge statt.

Los ging es am vergangen Samstag mit dem Landesentscheid (LE) der Jungen und Mädchen, bei dem 7,5 Boote des RVH an den Start gingen. Sowohl die Jungs als auch die Mädchen von der Humboldtschule konnten im Rennvierer auf der Langstrecken gegenüber den Gegnern einen einminütigen Abstand herausrudern. Hiermit gelang Freya Glenewinkel, Teresa Raschke, Finja Bleyl, Anna Schiefer und Steuermann Nils Köhn die direkte Qualifikation für den Bundeswettbewerb (BW) der Jungen und Mädchen in München.

Erst seit diesem Jahr in der Besetzung am Start in der jüngeren Alternsklasse (05/06) waren Sean Schablack, Mattes Bachmann, Lenny Holley, Thies Glenewinkel und Steuermann Justus Jahnke. Sie konnten gegenüber dem Boot von der Schillerschule einen noch größeren Vorsprung über die 3000m herausarbeiten und sich somit ebenfalls direkt qualifizieren. In der gleichen Altersklasse gingen noch Carl Marcinczak und Oskar Krimm im leichten Jungenzweier an den Start und auch sie schafften mit einer halben Minute Vorsprung die Quali für den BW gleich nach der ersten von zwei Strecken. Bei den „kleinen“ Mädchen war es im Vorfeld nicht so leicht die richtige Bootsklasse und die richtige Bootsbesetzung zusammen zu stellen. Ein harmonisches Team aus Lena Köhn und Hanna Scherenberg ging letztendlich im leichten Mädchenzweier an den Start. Beide waren Neulinge beim LE und leider reichte es nur zu Platz drei auf der Langstrecke. Ebenfalls neu bei dieser Regatta dabei war Clara Zielke im Mädcheneiner, die in einem Feld von 6 Booten den 4. Platz erreichte. Ebenfalls im Leichtgewichtseiner, jedoch bei den älteren Ruderern im Jahrgang 2004 am Start, waren Lisanne Wehde und Tom Ole Czorny. Mit ein bisschen Pech in der Wende und nach einigen kleineren Kollisionen mit Bojen traf Lisanne nur 7sec hinter ihrer Gegnerin aus Wilhemshaven im Ziel ein. Ebenfalls auf Platz zwei und mit nur 4sec Rückstand kam Tom ins Ziel, der sich in einem Feld von 12 Booten behaupten konnte. Dann hatte der RVH noch ein halbes Boot am Start, soll heißen Vicco Engel tragt gemeinsam mit Leon Teschner vom RVB im Jungenzweier des älteren Jahrgang an und konnte in der Niedersachsenwertung ebenfalls Platz zwei erreichen.

Der darauffolgende Sonntag stand unter dem Motto 3 in 1. Neben der 1000m Strecke des LE standen noch die SRVN-Regatta und die ersten zwei Rennen des Landesentscheides „Jugend trainiert für Olympia“ auf dem Plan. Es hieß also den Überblick zu bewahren. Der LE startet an diesem Tag mit den jüngeren Jahrgängen und die Boote des RVH hatte als klar gestecktes Ziel noch die fehlende Qualifikation im Blick. Noch nicht einmal zwei Jahre beim Rudern dabei konnten sowohl Clara im Einer als auch Hanna und Lena im Zweier dieses Ziel leider nicht erreichen und fahren somit leider nicht zusammen mit den anderen nach München. Mit tollen und beherzten Rennen konnten sowohl Tom als auch Lisanne die 1000m für sich entscheiden und sich somit für den BW qualifizieren. Dies schafften auch Vicco und Leo, indem sie sich hinter dem Vortagssieger den zweiten Platz sicherten. An diesem Tag nicht ganz perfekt lief es bei Oskar und Carl, aber auch der 2. Platz über die Kurzstrecke war eine gute Leistung. Erneut mit deutlichem Vorsprung konnten die beiden Vierer das Ziel erreichen und sich Platz sichern. Somit machen sich Ende Juni 15 Ruderer in 5,5 Booten auf den Weg zum BW, der auf der Regattastrecke der Olympischen Spiele von 1972 ausgetragen wird. Die SRVN-Regatta stand für den RVH ganz im Zeichen der Ruderanfänger und der Junioren. So gingen zahlreiche Gigvierer mit 5. und 6. Klässlern an den Start, die zum Teil ihre erste Regatta fuhren. Das Motto war hier ganz eindeutig „Erfahrung sammeln“ und „Spaß haben“. Für die männlichen Junioren war diese Regatta ein Probelauf für den darauffolgenden Tag, der mit Platz 1 im Doppelvierer absolviert wurde. Im ersten „Jugend trainiert für Olympia“ Rennen (JtfO) des Wochenendes gingen Lara Popp, Hannah Gollek, Sophie Klaus und Ellen Engel mit Steuermann Fritz Marcinczak über die 1000m im Doppelvierer der WK II an den Start und fuhren mit nur 2sec Rückstand hinter dem Carolinum Osnabrück über die Ziellinie. Dieser Platz reichte somit leider nicht für das Erreichen den Bundesfinales JtfO aus, aber am nächsten Tag sollte es eine weitere Chance geben. Neben den vielen Ruderern waren an diesem Sonntag aber auch viele RVH-Eltern im Einsatz, denn der RVH übernahm die Verpflegung. Viel Lob von den Besuchern erhielt das Team und die verkauften 60kg Quarkspeise, 35 kg Nudeln mit 40 l Soße, 300 Bratwürste, 200 Brötchen, unzählige Kuchen und Salate, Wraps und vieles mehr was über den Tresen gegangen ist sprechen wohl für sich. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Kuchen- und Salatspender und fleißigen Helfer!

Der Montag gehörte dann ganz dem Landesentscheid JtfO. Los ging es mit einigen Vorläufen am Vormittag. Das erste Boot an diesem Tag war der Gig-Doppelvierer der Jungen der WK II. Yannick Mauritz, Fynn Moldenhauer, Lars Pieper und Felix Krimm mit unserem Chefsteuermann Fritz Marcinczak trafen bereits im Vorlauf auf die beiden stärksten Boote von der Bismarckschule und vom Carolinum aus Osnabrück. Somit hieß es Kräfte für das Rennboot sparen und kurz nach dem Start den Dampf rausnehmen, wenn man nicht mit vorne lag, was dann auch der Fall war. Bei den Jungs der WK III gingen gleich 4 Boote der Humboldtschule im Gig-Doppelvierer an den Start, zum einen die Anfänger aber auch einige fortgeschrittene Ruderer. Die Bootsbesetzung um Steuermann Justus Jahnke mit Thies Glenewinkel, Mattes Bachmann, Lenny Holley und Oskar Krimm an den Skulls konnte sich nach einem Vorlaufsieg schließlich auch den Titel des Landessiegers im Jahrgang 2005 und jünger errudern. Das Mädchenboot in der gleichen Altersklasse mit Lena Köhn, Hanna Scherenberg, Hannah Matthiesen und Marie Klar landete mit Steuerfrau Lisanna Wehde auf einem guten zweiten Platz hinter Mannschaft aus Hannoversch Münden. Einen Landestitel konnten auch Tom Ole Czorny und Vicco Engel im Zweier an die Humboldtschule holen, indem sie sich gegen die beiden Zweier von der Schillerschule und der Wilhelm-Raabe-Schule aus Lüneburg durchsetzten. In der gleichen Bootsklasse landeten Lisanne Wehde und Clara Zielke, die noch nie zuvor zusammen im Zweier gesessen hatten, nach einem guten und gemeinsam geruderten Rennen auf dem zweiten Platz. Als Favoriten ging unser Tussenvierer an den Start. Nachdem Anna, Finja, Teresa, Freya und Nils an den beiden Vortagen mit so deutlichen Abständen vor ihrer Konkurrenz gewinnen konnten, meldeten gleich zwei Boote im Rennvierer der WK III Mädchen ab, sodass schließlich nur zwei Boote über die Strecke gingen. Dieses Rennen fuhren die Mädchen noch einmal voll raus und nutzten es als Vorbereitungsrennen für den BW. Am Ende ruderten sie mit einem riesigen Vorsprung vor dem Carolinum aus Osnabrück über die Ziellinie und sicherten sich damit das Ticket für Berlin. In der WK II war nun die letzte Chance für den Mädchen- und Jungendoppelvierer gekommen. Die Mädchen erreichten im Gig-Boot den dritten Platz hinter dem erneuten Sieger aus Osnabrück. Da sich die Caros aber überraschender Weise für einen Start in Berlin im Rennboot entschieden, erhielt der zweite des Gig-Rennens, die Bismarckschule, das zweite Ticket für das Bundefinale und die Humboldtmädels gingen leider leer aus. Bei den Jungs war die Konkurrenz ebenfalls stark. Im Rennboot landeten unsere vier Jungs auf dem vierten Platz, wurden aber aufgrund des fehlenden Zusatzgewichtes des Steuermanns disqualifiziert, was dann aber letztendlich egal war.

Insgesamt kann man von einem sehr gelungenen und erfolgreichen Regattawochenende auf dem heimischen Maschsee sprechen, das bei gutem Wetter und bester Stimmung durchgeführt wurde.

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